Die Stiftung

2025

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat definiert als oberstes Führungsorgan die strategischen Ziele und übt die Aufsicht über die operative Geschäftstätigkeit aus.

Die Mitglieder des Stiftungsrats der Stiftung Battenberg posieren für ein Foto."

Location: "the frame", Südstrasse 55

Von links nach rechts

  • Alain Guillaume, Stiftungsrat

  • Thomas Gfeller, Stiftungsrat

  • Markus Gerber, Präsident Stiftungsrat

  • Alain Probst, Sekretär des Stiftungsrats

  • Franziska Flükiger, Vize-Präsidentin Stiftungsrat

  • Thomas Schneider, Stiftungsrat

Nicht im Bild:

  • Jesus Fernandez, Stiftungsrat

Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung verantwortet den operativen Betrieb der Stiftung und führt das Team von rund 220 Battenberg Kolleginnen und Kollegen nach partizipativen Führungsgrundsätzen.

Die Mitglieder des Stiftungsrats der Stiftung Battenberg posieren für ein Foto."

Location: Baustelle Areal Juravorstadt

Von links nach rechts, oben

  • Francine Bornand, Stv. Leiterin Geschäftsbereich Wohnen, Tagesstätte, Gastronomie und Gebäudedienstleistungen

  • Eveline Ebinger, Leiterin Human Resources und Gesundheit

  • Cornelia Soguel, Leiterin Unternehmens- und Personalentwicklung

  • Nadine Schlup, Leiterin Geschäftsbereich Informatik, Gestaltung, Verwaltung

Von links nach rechts, unten

  • Dominik Strobel, Leiter Geschäftsbereich Arbeitsmarktintegration und stellvertretender CEO

  • Stefan Kuonen, Leiter Geschäftsbereich Uhren, Industrie, Handwerk

  • Olivier Paratte​, CFO

  • Andreas Nauer, CEO und Leiter Geschäftsbereich Wohnen, Tagesstätte, Gastronomie und Gebäudedienstleistungen

Projekt «Strategie 2032»

Gestaltung der langfristigen Zukunft

Mit dem Auslaufen des Strategie-Zyklus 2019-2024 startete zu Beginn des Berichtsjahres die Erarbeitung der nächsten Strategieperiode. Unter dem Projekttitel «Strategie 2032» erarbeiteten der Stiftungsrat, die Geschäftsleitung und ein Team von Vertreter:innen der Mitarbeitenden die langfristige Ausrichtung. Die Umsetzung ist agil vorgesehen: Projekte werden alle 18 Monate auf ihre Relevanz überprüft und bei Bedarf angepasst oder ergänzt.

Das Umfeld der Stiftung unterliegt einem stetigen Wandel: Gesellschaftliche Werte verändern sich, Programmteilnehmende entwickeln neue Bedürfnisse und die Leistungsbezüger richten ihre Prioritäten darauf aus. Als unabhängige und nicht-subventionierte Organisation hat sich die Stiftung Battenberg entsprechend kontinuierlich so auszurichten, dass sie für Leistungsbezüger und Programmteilnehmende relevant und attraktiv bleibt. Vor diesem Hintergrund startete Anfang 2025 die Erarbeitung der neuen Strategieperiode.

Der Kick-Off des Projekts «Strategie 2032» fand Mitte Februar statt. Damit sich Stiftungsrat und Geschäftsleitung auf die strategischen Inhalte konzentrieren konnten, wurde der Prozess durch die auf NPO-Strategien spezialisierte Bieler Beratungsunternehmung Thahabi & Partner begleitet. Sie übernahm die Prozessführung sowie die Moderation der Workshops und Stakeholder-Interviews.

Strategisches Fundament als Basis

Im Zentrum stand die Frage, welche Zielgruppen künftig welche Angebote der Stiftung in Anspruch nehmen wollen. Die Antworten auf die Frage bildeten die Basis für die zukünftigen strategischen Angebote und damit für das strategische Fundament. SWOT-Analysen, Interviews und Workshops folgten pro Angebot*, wodurch ein vertieftes Verständnis für deren Wichtigkeit und Prioritäten entstand.

Strategischer Rahmen als Grundausrichtung

Das erarbeitete strategische Fundament ermöglichte den Blick in die Zukunft. Soll die Stiftung diversifizieren oder sich auf das ursprüngliche Kerngeschäft (Bildung und Integration) fokussieren? Verschiedene Optionen wurden bearbeitet und diskutiert. Die Geschäftsleitung empfahl dem Stiftungsrat die strategische Ausrichtung «Weiterentwicklung Diversifizierung» zu verfolgen.

Konkret bedeutet dies Folgendes:

  • Übergeordnet wird die Spezialisierung auf Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen und/oder psychisch-sozialen Herausforderungen weiterentwickelt.

  • Der Kern des Geschäfts bleibt die Bildung und Integration von IV-Programmteilnehmenden. Die Ausweitung auf weitere Leistungsbeziehende soll geprüft werden.

  • Gesellschaftliche Entwicklungen (Recht auf Selbstbestimmung) und politische Bestrebungen («ambulante» Angebote) dürften Veränderungen im Bereich Wohnen für Erwachsene mit sich bringen – mögliche tiefere Belegungen sollen durch neue Angebote kompensiert werden. ​

  • Die Auswirkungen der erwähnten Veränderungen auf die Tagesstätte sind derzeit offen; mögliche Entwicklungsschritte sollen zu einem späteren Zeitpunkt definiert werden.

  • Im Sinne der Inklusion sollen Mitarbeitende mit angepasstem Arbeitsplatz, wo immer möglich Job-Angebote im Tagesgeschäft der Stiftung erhalten.​

  • Die von politisch getriebenen Veränderungen unterliegenden Programme der Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe werden – wenn immer möglich, jedoch abhängig von den gegebenen Rahmenbedingungen – weiter betrieben.

Im Workshop des Stiftungsrats und der Geschäftsleitung im Oktober 2025 wurde dieser strategische Rahmen verabschiedet und in die Umsetzung überführt.

Agile Strategie-Umsetzung

Die Strategie wird seit November 2025 mit einer agilen Methodik umgesetzt. Projekte wurden priorisiert und etappiert. Eine begrenzte Anzahl von Projekten soll über rund 18 Monate hinweg von interdisziplinären Teams vorangetrieben werden. Mitte 2027 erfolgt eine erste Prüfung, ob die Relevanz für die verfolgten Projekte weiterhin besteht. Nicht mehr relevante Projekt werden beendet, während neue Themen, die innerhalb des strategischen Rahmens auftauchen, zur Weiterverfolgung überprüft werden.

*Bildung und Integration, Wohnen und Leben, Arbeit und Tagesstruktur

Andreas Nauer

CEO

Andreas Nauer

Statistiken 2025

Gesamtzahl Teilnehmende

1000+

1114 Personen nahmen 2025 Leistungen in Anspruch – ein erneutes Wachstum.

Fokus junge Erwachsene

70%

Rund 70 % der Teilnehmenden sind zwischen 16 und 30 Jahren alt – die Stiftung bleibt stark auf junge Erwachsene ausgerichtet.

Geschlechter-Verteilung

Teilnehmende sind 55 % männlich und 45 % weiblich – eine ausgeglichene Verteilung der Geschlechter. 

Zweisprachigkeit 

52 % deutsch- und 48 % französischsprechende Teilnehmende – die Verteilung ist gar etwas ausgewogener als in der Bevölkerung der Stadt Biel/Bienne. 

Art der Beeinträchtigung

80%

Rund 80 % der Teilnehmenden weisen psychische, psychische-soziale und/oder kognitive Beeinträchtigungen auf – der Bedarf an stabilen Coaching‑, Trainings‑ und praktischen Lernsettings ist hoch.

Herkunft

Der Grossraum Biel/Bern prägt das Bild: Kanton Bern 65 %, gefolgt von Neuenburg 10% und Solothurn 10% – die übrigen 15% kommen aus weiteren 13 Kantonen. 

Ganzheitlichkeit mit Wohnangeboten

186

186 Personen nutzten ein Wohnangebot der Battenberg‑Strukturen – eine enge Verzahnung von Wohnen und Arbeiten.

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