Geschäftsbericht

2025

Ein schöner Blick auf den Bielersee vom Pavillon aus.

Editorial

2025: Operative und strategische Weiterentwicklung 

Die Nachfrage nach Dienstleistungen in der Bildung und Integration nahm gegenüber dem Vorjahr nochmals zu. Mit wenigen Ausnahmen waren alle Ausbildungsbetriebe sehr gut ausgelastet oder liefen gar an der Kapazitätsgrenze. Um möglichst vielen jungen Menschen ihre Wunschausbildung zu ermöglichen, wurden in stark nachgefragten Berufsfeldern, wie beispielsweise in der Uhrmacherei und im Bereich Media Design, die Ausbildungsplätze sogar ausgebaut.  

Mit dem neu lancierten Programm «the frame» reagierte die Stiftung im Berichtsjahr auf die sich verändernden Bedürfnisse junger Menschen.  Das Programm bietet Jugendlichen zwischen Schule und Ausbildung Halt und Orientierung bei der Suche nach der passenden Anschlusslösung und eröffnet ihnen gleichzeitig Raum, ihre berufliche Zukunft aktiv mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Die 25 zur Verfügung stehenden Plätze waren innert wenigen Wochen ausgebucht.

Diese positiven Entwicklungen im Kerngeschäft sind auch Ausdruck der konstant hohen Qualität des Battenberg-Teams. Gleichzeitig gilt es, das erneut starke Wachstum zu absorbieren und die geforderte Qualität erfolgreich beizubehalten. Im operativen Betrieb bedeutet dies – vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels – eine laufende Herausforderung.

Pünktlich zum 60-jährigen Bestehen der Stiftung erfolgte im Beisein aller vier Wirtschaftsverbände der Stadt Biel und Umgebung der Spatenstich für den «Espace d’inclusion – Raum der Inklusion». Der Neubau erweitert das bestehende Areal an der Juravorstadt und wird Anfang 2027 bezugsbereit sein.  

Im vergangenen Jahr wurde auch an der Zukunft der Stiftung gearbeitet. Mit dem Projekt «Strategie 2032» erarbeiteten der Stiftungsrat, die Geschäftsleitung sowie ein Ausschuss von Mitarbeitenden die Eckpfeiler für eine langfristig erfolgreiche Entwicklung.

Neben den strategischen Fortschritten war das vergangene Jahr auch von einem schmerzlichen Tiefpunkt geprägt: dem Abschied vom langjährigen Mitglied und Vizepräsidenten des Stiftungsrats Bruno Meister. Er verstarb unerwartet und viel zu früh. Für sein vorbildliches Engagement während fast dreissig Jahren gilt ihm unser tiefster Dank.

Bei allen Höhen und Tiefen blicken wir dankbar auf das vergangene Jahr zurück. Die sehr gute Auslastung unserer Programme hat im Berichtsjahr die notwendige finanzielle und organisatorische Stabilität sichergestellt, was uns ermöglicht, in die Weiterentwicklung der Stiftung, insbesondere in unsere wichtigste Ressource, die Mitarbeitenden, zu investieren.  

Es bleibt uns, «Danke!» zu sagen – unseren Auftraggebern, Programmteilnehmenden, Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Spendenden für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Ein besonders herzliches «Merci!» geht an das ganze Battenberg-Team für sein hohes Engagement, seinen Beitrag zum guten Team-Spirit und seine Loyalität.

Markus Gerber

Präsident Stiftungsrat

Andreas Nauer

CEO

Portrait de Andreas Nauer

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